Komplexe Fälle - Dr. Kai Zwanzig – Praxis für Zahnheilkunde Kompetenzzentrum Implantologie | Bielefeld
Komplexe Behandlungsfälle erfordern meist viel Zeit, Planungsgeschick und Können des gesamten Behandlerteams. Gerade wenn das gesamte Spektrum der Zahnheilkunde abgerufen werden muss, müssen alle Beteiligten perfekt funktionieren. Deshalb ist es ratsam, als erstes das Behandlungsziel zu definieren. Diese Zielvorgabe gibt dann den Weg vor, der durchaus steinig sein kann.
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Zahnarztpraxis Dr. Kai Zwanzig Bielefeld Oralchirurgie

Komplexe Fälle

Komplexe Behandlungsfälle erfordern meist viel Zeit, Planungsgeschick und Können des gesamten Behandlerteams.

Gerade wenn das gesamte Spektrum der Zahnheikunde abgerufen werden muss, müssen alle Beteiligten perfekt funktionieren. Deshalb ist es ratsam, als erstes das Behandlungsziel zu definieren. Diese Zielvorgabe gibt dann den Weg vor, der durchaus steinig sein kann.

 

Als komplexe Fälle bezeichnen wir die Fälle, bei denen Sanierungen des gesamten Gebisses vorgenommen werden müssen, die auch mal bis zu zwei Jahren dauern können. Dabei werden zunächst alle Zähne auf ihre Erhaltungswürdigkeit geprüft und im Bedarfsfall entfernt. Im Anschluss wird der Patient in unser Prophylaxeprogramm aufgenommen, wo ihm demonstriert wird, wie man zu Hause am effektivsten Mundhygiene betreiben kann. Das wird durch unsere Dentalhygienikerin durchgeführt, die im besten Falle die Betreuung für ein ganzes Patientenleben übernimmt. Danach erfolgt die konservierende Behandlung der Zähne, d.h., es werden sämtliche kariöse Zähne mit neuen Füllungen aufgebaut, so daß wir zu diesem Zeitpunkt ein chirurgisch und konservierend, sowie sauberes Gebiss haben. Zähne mit insuffizienten Wurzelfüllungen und Entzündungen werden in einer Partnerpraxis von einem Spezialisten für Wurzelkanalbehandlungen (Endodontie) neu befüllt.

 

Danach wird der funktionelle Zustand des Gebisses beurteilt. Sollten sich Abweichungen von der Norm ergeben, werden diese korrigiert. In vielen Fällen erfolgt das durch die Überweisung zu einem Kieferorthopäden, die Eingliederung einer Aufbißschiene oder der Versorgung durch ein Langzeitprovisorium.

 

Je nach Versorgungswusch des Patienten werden dann Implantate eingesetzt, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen, Zahnfleisch korrigiert und so die Basis gelegt, um nach einiger Zeit die endgültige Versorgung anzuschliessen.

 

Mit viel Know-How und Gesprächen zwischen verschiedenen Ärzten, Zahntechnikern, Physiotherapeuten und dem Patienten kann so ein optimales Ergebnis erzielt werden.

 

Wir haben hier einige komplexe Fälle vorbereitet, um Ihnen den Aufwand zu demonstrieren den es manchmal braucht, wenn man erfolgreich sein will.

Patientenfälle

Hier finden Sie Fallbeispiele für komplexe Fälle, behandelt von Dr. Kai Zwanzig.

Komplexe Fälle Patientenfall 1

Die weibliche Patientin suchte unsere Praxis auf, da sie wusste, daß eine umfangreiche Sanierung ansteht. Sie hatte bereits einige Zähne verloren, der Biss war stark abgesunken und sie hatte starke Kiefergelenkbeschwerden. Eine pysiotherapeutische Behandlung brachte schnell Besserung, indes erfolgte im rechten Oberkiefer ein umfangreicher Knochenaufbau und das Einbringen von drei Implantaten regio 14, 15 und 16.

 

Nach Abheilung der Situation und Korrektur des Zahnfleisches, erfolgte die Eingliederung eines Langzeitprovisorium im Ober- und Unterkiefer, um den Biss zu heben und die Gelenkstrukturen an die neue Situation zu gewöhnen. Der Biss konnte so innerhalb einiger Monate stabilisiert werden, so daß die Patientin beschwerdefrei war. Da die Implantation im Oberkiefer so gut verlaufen war, wollte sie die Lücken im Unterkiefer ebenfalls mit Implantaten verschlossen haben.

 

Nach Abheilung erfolgte die endgültige Versorgung. Durch die Langzeitprovisorien hatte die Patientin nun schon über mehrere Monate eine Vorstellung erhalten, wie das Endergebnis aussehen könnte. Da sie mit der Optik sehr zufrieden war, wurde die erarbeitete Form in vollkeramische Kronen umgesetzt. Nach adhäsiver Befestigung aller Kronen war die Patientin nach 18 Monaten Behandlungszeit fertig. Die vollkeramischen Kronen fügen sich harmonisch in ihren Mund ein; durch die funktionelle Verbesserung und exzellente Ästhetik kann sie wieder fröhlich lachen.

Komplexe Fälle Patientenfall 2

Beschreibung folgt

Komplexe Fälle Patientenfall 3

Der Patient erschien in unserer Praxis, da ihm die Optik seiner Oberkieferfront nicht gefiel, und er zwei Zähne durch fehlgeschlagene Wurzelkanalbehandlungen verloren hatte. Bereits auf dem Röntgenbild konnte man erkennen, daß dort, wo die Zähne entfernt wurden, keine knöcherne Regeneration stattgefunden hatte. Dort erfolgte in einer seperaten Operation ein Knochenaufbau nach dem SonicWeld-Verfahren.

 

Nach Abheilung wurde der Oberkiefer neu versorgt. Der Zahntechniker stellte zunächst ein Wax-up der neuen Situation her, so daß die Zielvorgabe klar war. Die alten Restauration wurden entfernt, die Zähne konservierend behandelt und für neue vollkeramische Kronen und Brücken präpariert. Der Abdruck erfolgte mit dem Laserscanner, was dem Patienten sehr recht war, da er immer Probleme bei der normalen Abdrucknahme hatte. Der Zahntechniker stellte die Restaurationen her, die im Mund des Patienten verklebt wurden.

 

Sechs Monate später konnten zwei Implantate im Unterkiefer gesetzt werden, die problemlos einheilten und nach Zahnfleischkorrektur die optimale Versorgung zuließen. Da die Zähne vor den Implantaten bereits mit alten Kronen versorgt waren, aber erneut Karies aufwiesen, erfolgte die Neuanfertigung von insgesamt fünf Kronen, die im einem Fräszentrum aus einem Stück gefräst wurden. Diese konnten nach Veredelung eingeklebt werden, so daß der Patient nun wieder voll zubeißen konnte.

Komplexe Fälle Patientenfall 4

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Komplexe Fälle Patientenfall 5

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Komplexe Fälle Patientenfall 6

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Komplexe Fälle Patientenfall 7

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Komplexe Fälle Patientenfall 8

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Komplexe Fälle Patientenfall 9

Die Patientin besuchte erstmals unsere Praxis, da sie bereits mehrere Zähne durch Parodontitis verloren hatte und ihr andernorts gesagt wurde, man könne wegen des Knochenschwunds keine Implantate mehr setzen. Nach einer Keimbestimmung erfolgte eine systematische Parodontaltherpie, so daß wir fast sämtliche Bakterien, die für die verloren gegangenen Zähne verantwortlich waren, eliminieren konnten.

 

Es folgte der Knochenaufbau im Oberkiefer, wo fast kein Knochen mehr zu finden war. Im Unterkiefer konnten ebenfalls zwei Implantate inseriert werden; der Knochenaufbau erfolgte simultan. Nachdem der Knochen im Oberkiefer festgewachsen war, konnten dort sehr stabil sechs Implantate verankert werden, so daß nach Einheilung und Korrektur des Zahnfleisches optimale Verhältnisse waren. Da die Patientin schon lange ohne einige ihrer Zähne auskommen musste, fertigten wir im Oberkiefer ein Langzeitprovisorium; der Unterkiefer wurde definitiv versorgt. So konnten wir den Biss anheben und die Patientin langsam an die neue Situation gewöhnen.

 

Nach Stabilisierung der Kiefergelenke wurden sechs Monate später die neuen vollkeramischen Kronen im Oberkiefer verklebt, so daß wir die Patientin nach einer Behandlungszeit von 21 Monaten fertig saniert entlassen konnten. Der Fall ist seit mehreren Jahren stabil und zeigt absolut keine Veränderungen. Regelmäßige Nachsorgetermine und professionelle Zahnreinigungen werden den Langzeiterfolg sichern.