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Zwanzig Web mixed01

Implantate - Fall 5

Dieser Fall zeigt einen männlichen Patienten, der die Zähne 45 und 46 aufgrund einer fehlgeschlagenen Wurzelbehandlung verloren hatte. Der Patient hatte sich deshalb entschlossen, die Behandlung in einer Spezialistenpraxis durchführen zu lassen und sich an uns gewand. Da die beiden Nachbarzähne bereits überkront waren, fertigtem wir ihm ein Langzeitprovisorium in Form einer Brücke an, um die Lücke für die lange Behandlungszeit provisorisch zu verschliessen Durch die starke Entzündung hatte sich der Knochen in diesem Bereich aufgelöst, so daß dieser in einer seperaten Sitzung aufgebaut werden musste. Dafür wurde ein spezielles Ultraschallverfahren angewendet, in dem eine Barrieremembran von außen auf dem Defekt angelagert wurde. Diese Membran (Folie) wird mittels Ultraschall mit dem Knochen verschweisst und bildet die neue äußere Kontur des Kieferkamms. Der entstandene Hohlraum wird mit Knochenpartikeln gefüllt und regeneriert derart, daß er von eigenem Knochen nicht mehr zu unterscheiden ist. Nach einer Einheilzeit von sechs Monaten konnten dann die beiden Implantate problemlos im Knochen verankert werden. Nach Korrektur des Zahnfleisches wurden die Implantate mit einem Silikon abgeformt. Der Zahntechnikermeister fertigte die vollkeramischen individuellen Aufbauten (Abutments) und die Kronen, die fest im Mund des Patienten verklebt wurden. Dieses hochästhetische Ergenis ist auch nach vielen Jahren noch stabil, da operativ optimale Voraussetzungen geschaffen wurden. Wichtig für jedes Implantat ist, daß genügend Knochen vorhanden und das umgebende Weichgewebe (Zahnfleisch) stabil ist. Bewegung im Zahnfleisch hat Entzündungen zufolge, was leider oft zum Verlust des Implantats führt.