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Zwanzig Web mixed01

Implantate - Fall 4

Dieser Fall zeigt einen jungen Patienten, der den Zahn 46 aufgrund einer fehlgeschlagenen Wurzelbehandlung verloren hatte. Durch die starke Entzündung hatte sich der Knochen in diesem Bereich aufgelöst, so daß dieser in einer seperaten Sitzung aufgebaut werden musste. Dafür wurde ein spezielles Ultraschallverfahren angewendet, in dem eine Barrieremembran von außen auf dem Defekt angelagert wurde. Diese Membran (Folie) wird mittels Ultraschall mit dem Knochen verschweisst und bildet die neue äußere Kontur des Kieferkamms. Der entstandene Hohlraum wird mit Knochenpartikeln gefüllt und regeneriert derart, daß er von eigenem Knochen nicht mehr zu unterscheiden ist. Nach einer Einheilzeit von sechs Monaten konnte dann das Implantat problemlos im Knochen verankert werden. Nach Korrektur des Zahnfleisches wurde das Implantat mit einem Siliokon abgeformt. Der Zahntechnikermeister stellte den vollkeramischen individuellen Aufbau und die Krone her, die fest im Mund des Patienten verklebt wurde. Dieses hochästhetische Ergenis ist auch nach vielen Jahren noch stabil, da operativ optimale Voraussetzungen geschaffen wurden. Wichtig für jedes Implantat ist, daß genügend Knochen vorhanden und das umgebende Weichgewebe (Zahnfleisch) stabil ist. Bewegung im Zahnfleisch hat Entzündungen zufolge, was leider oft zum Verlust des Implantats führt.